Aktuelles & Neuigkeiten

 

😊 2021: Das Heimatmuseum Maxen wird  20 Jahre alt 

 

 

Mit frischem Glanz möchten wir

 wieder öffnen, sobald es möglich ist.

 

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.

Bis dahin - bleiben Sie gesund und munter!

 


 Die Einschränkungen zu Öffnungen oder Durchführung von Veranstaltungen werden bei einer Inzidenz von über 100 (wie derzeit bei uns im Landkreis) durch das bundesdeutsche Infektionsschutzgesetz geregelt. Dort ist nach § 28b Abs. 1 Nr. 5 die Öffnung von Museen untersagt, Ausnahmen für  den Außenbereich sind nur für zoologische und botanische Gärten mit Testpflicht für die Besucher vorgesehen.
Des Weiteren ist in § 28b Abs. 1 Nr. 3 die Öffnung von Freizeiteinrichtungen untersagt, aufgeführt sind in der Aufzählung auch Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art. Analog dazu sind auch Ihre geplanten Exkursionen zu bewerten. Bei einer Inzidenz über 100 dürfen diese Veranstaltungen derzeit nicht stattfinden. Eine Testpflicht und die Einhaltung der Corona-Regeln (Abstand, Masken) ändern an dem Verbot nichts.
Lockerungen sind erst bei einem Unterschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinander folgenden Tagen in unserem Landkreis möglich.  

Mit freundlichen Grüßen, Krisenstab, SB Bürgeranfragen

Internationaler Museumstag 16. Mai 2021

 Heimatmuseum Maxen am Dorfplatz

Fällt leider aus - s. o. Info vom Krisenstab, Landkreis Sächsische Scheiz-Osterzgebirge

 

Ab dem Museum werden 2 Exkursionen angeboten:

Auch die Exkursionen dürfen nicht stattfinden!

 

11 Uhr Raden Saleh und sein Blaues Häusel - Vom Museum führt der Weg vorbei am Maxener Schloss über den Winzerweg zum Blauen Häusel mit Besichtigung.

 

13 Uhr  Führung vom Museum zum historischen Kalkofen

 

14 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung "Maxener Hausgeschichten

Teil II"

Im Maxener Heimatmuseum wurde in den vergangenen Monaten emsig gearbeitet. Dank der Förderung durch die Ostsächsische Sparkasse konnten alle Räume neuen Fußboden und frische Farbe erhalten. Auch moderne und inhaltlich aktualisierte Tafeln zur Ortschronik erwarten die Besucher.

In umgestalteten Vitrinen sind weitere Maxener Hausgeschichten zu entdecken. Teil I hatte im vergangenen Jahr viel Zuspruch gefunden, der durch die Corona-Einschränkungen aber jäh unterbrochen wurde. Teil II wartet jetzt beispielsweise mit der Geschichte des einstigen Maxener Mineralbades auf, wo sich auch Robert Schumann 1846 erfrischte. Die Bewohner von Haus Nummer 48 hatten im 19. Jahrhundert eine besondere Beziehung zum Kalkbergbau, denn auf ihrem Grundstück befindet sich der ehemalige  Wohlfahrtsche Bruch. Viele Veränderungen erfuhr auch Haus Nummer 6, das früher einem  Diener derer von Schönberg gehörte. Auf Caspar David Friederichs Aquarell der Maxener Dorfstraße ist der Giebel des Hauses zu erkennen. Jetzt hat dort der Jugendklub sein Domizil.

 

Nach coronabedingten Schließungen hoffen die ehrenamtlichen Mitarbeiter nun auf viele Besucher im 20. Jahr des Bestehens ihres Museums. Eine Vertreterin  der Ostsächsischen Sparkasse erwarten sie am Sonntag, 16. Mai - dem Internationalen Museumstag. An diesem Tag ist das Museum bereits ab 11 Uhr geöffnet und es werden zwei Exkursionen angeboten.                Dr. Elke Bunk, Museumsleiterin  

 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. _____________________________________________________________________Heimatverein Maxen e.V. Kontakt: 0171 9598395

 

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.

Bis dahin - bleiben Sie gesund und munter!

 

 

 

Blaues Häusel lädt                                      zur Kultur im Grünen

Angklung ist ein Musikinstrument mit nur einem Ton.

Für ein Musikstück sind mehrere Angklung-Instrumente erforderlich.     

Foto: Tronicke


 

 

Zu einem Spaziergang mit Kultur wird am Pfingstsonnabend,  22. Mai 2021,

nach Maxen eingeladen.

 

Von 11 bis 16 Uhr sind am Blauen Häusel

die Türen für Neugierige geöffnet.

 

Jeweils 12, 13, 14 und 15 Uhr 
gibt es Kultur und Informationen zur Geschichte

des denkmalgeschützten Gartenpavillons von 1848

und seine Beziehung

zu dem javanesischen Maler Raden Saleh.

 

Der Künstler hatte sich zwischen 1839 und 1849 häufig in Maxen auf dem Rittergut der Serres aufgehalten. Seine in Dresden gemalten Jagdszenen werden auf dem Kunstmarkt heute mit Höchstpreisen gehandelt.

Anlässlich des 210. Geburtstages von Raden Saleh, der als Begründer der modernen indonesischen Malerei in seiner Heimat sehr verehrt wird, führen in Dresden lebende Mitglieder des indonesischen Vereins FORMID stündlich traditionelle kleine Tänze und Angklung-Musik  auf.

Auch der Botschafter der Republik Indonesien wird erwartet.

Er hat vier Bäume gespendet,

die kürzlich in Lücken des Winzerweges gepflanzt wurden. 

 

 

Das Blaue Häusel ist nur zu Fuß von Maxen oder Mühlbach erreichbar.

Die  Darbietungen finden stündlich im Freien ohne Sitzgelegenheit

und unter Einhaltung der Abstandsregeln des Hygienekonzepts statt.             

Kontakt: Jutta Tronicke, Funk-Tel.: 0179 24 21 518 


Maxener Kirche: Jetzt mit frisch restauriertem Gemälde von Anton Dietrich

Gemälde von Anton Dietrich, das seit 1916 in unserer Kirche hängt.

 

Der Titel des Gemäldes heißt: Herr erbarme dich! oder auch: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. - Das passt  auch in unsere Zeit. Kirchenführungen, sobald wieder erlaubt. Anfragen an: Gisela Niggemann-Simon, 0172 7 91 90 92

 

 


Ein Schumann-Medaillon für Schmorsdorf

(Foto: (c) Jutta Tronicke)
(Foto: (c) Jutta Tronicke)

Anlässlich des  200. Geburtstages von Clara Schumann erlebte Schmorsdorf im Rietzschel-Hof am 28. September eine bewegende Veranstaltung des Heimatvereins Maxen e.V. mit einer Lesung aus  heimlichen Liebesbriefen von Clara und Robert bis 1840 und Kompositionen des Paares von der "Träumerei" bis "Mein Stern". Das Konzert reihte sich ein in eine Vielzahl von Aktivitäten, die dort seit der Eröffnung des Lindenmuseums "Clara Schumann" stattfanden. Über das Schumann-Netzwerk in Bonn, das über die zahlreichen Wirkungsstätten von Clara und Robert Schumann,  Veranstaltungen und Publikationen informiert, erfuhr auch der schwedische Schumann-Liebhaber Lennart Wallin von Maxen und Schmorsdorf.  Er bedankte sich nach seinem Besuch begeistert für "das Bewegendste und Freundlichste",  was er seit langem erleben konnte. 

Zu den Gästen des Konzerts gehörte auch Anita Brückner vom Vorstand des Sächsischen Vocalensembles e.V.  Ihrer Idee und Konzeption ist der Schumann-Gedenkweg zu verdanken, der seit 2012 neun Orte in der Umgebung Dresdens verbindet, die auf biografische oder musikalische  Ereignisse der beiden Musiker hinweisen.   Die künstlerische Umsetzung der kleinen, individuell gestalteten Medaillons liegt in den Händen des Dresdner Malers, Grafikers und Architekten Einhart Grotegut. Sie erinnern bereits am Palais Großer Garten, Coselpalais, Hotel des Saxe, Schloss Pillnitz und am Wieck-Haus in Loschwitz ebenso wie im Park von Schloss Weesenstein, am Schloss Maxen, der Kirche zu Kreischa oder an der Hirschbachmühle an das Wirken von Clara und Robert in ihrer Dresdner Zeit. Das 10. und letzte Medaillon auf diesem Schumann-Gedenkweg soll nun im September 2020 in Schmorsdorf angebracht werden.

Für die Herstellung und Anbringung dieses letzten Medaillons in Schmorsdorf wird um wohlwollende Unterstützung gebeten. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.

 

Kontoinhaber: Sächsisches Vocalensemble e.V. 

IBAN: DE27 8505 0300 3120 0662 13

Verwendungszweck: Gedenkweg

 

Übersteigen die Spenden den erforderlichen Betrag für das Medaillon, werden nicht verbrauchte Mittel in die Herausgabe einer Publikation fließen, die das Gedenken an die Schumanns mit Wanderwegen zu den Orten ihres Wirkens verbindet.  

 

(Text und Foto:  Jutta Tronicke)