Aktuelles & Neuigkeiten


Wichtige Infos zur Corona-Pandemie:

Derzeit können die Angebote des Heimatvereins Maxen e.V. teilweise nur eingeschränkt genutzt werden. Über Änderungen werden wir Sie auf dieser Internetseite informieren. Wir danken für Ihr Verständnis.


Blaues Häusel lädt ein zum Tag der offenen Tür:

Sonntag 14.06.2020 ab 11 Uhr

Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür am Sonntag, den 14. Juni 2020 am "Blauen Häusel" in Maxen:

- von 11 - 14 Uhr stündlich Führungen

- 15 Uhr Konzert

- Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Bitte beachten: Das Blaue Häusel ist nur zu Fuß von Maxen aus über den Winzerweg (ca. 20 Min.) zu erreichen oder von Mühlbach aus ab der Müglitz-Fußgänger-Brücke schräg gegenüber von Elbtal Getränke, dann folgt gleich ein sehr steiler, aber schöner Anstieg.

 

Das Gelingen der Veranstaltung hängt auch von der Einhaltung der bestehenden Auflagen zur Corona-Pandemie ab.

Weitere Infos finden Sie auf dem folgendem Plakat. Für eine Großansicht bitte anklicken.

 


Heimatmuseum Maxen: Seit 10.05.2020 wieder für Sie geöffnet!

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch im Heimatmuseum Maxen die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Vielen Dank!


Kalkofen Maxen gleich zwei Mal geöffnet:

Do 21.05.2020/Männertag/Christi Himmelfahrt von 12-17 Uhr, So 24.05.2020 ab 13 Uhr

In Corona-Zeiten machen viele Maxen-Besucher neue Entdeckungen. Gleich neben der Naturbühne, die aufgrund der aktuellen Vorschriften nicht in die neue Theatersaison starten konnte, befindet sich der restaurierte  Rumford-Kalkofen von 1856 neben zwei Resten von weiteren Brennöfen. Hier wurde einst von den Bergleuten und Kalkbrennern des Rittergutsbesitzers Friedrich Anton Serre feinster gebrannter Maxener Kalk hergestellt. 

 

Mehr zur Bergbaugeschichte und Mineralogie erfahren die Besucher in der Ausstellung im Kalkofen, die nicht nur am Donnerstag 21.05.2020 (Christi Himmelfahrt/Männertag) von 12-17 Uhr geöffnet ist, sondern am kommenden Sonntag (24. Mai 2020) ab 13 Uhr.

Bitte beachten:

Die für diesen Tag geplante ausgiebige Wanderung mit Einblicken in die Geologie und Geschichte Maxens mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Kalkofen fällt aus, aber Jörg Klöden wird an beiden Öffnungstagen kompetent vor Ort mit Mundschutz Auskunft geben. (Gisela Niggemann-Simon)

 

Fotos: 

1.Der Kalkofenkopf ist barrierefrei begehbar. Hier kann man die Seele baumeln lassen und den Panoramablick vom Wilisch bis zum Dresdner Fernsehturm genießen. (Foto: privat)

2. In roten Ziegelsteinen für die Nachwelt festgehalten: Dieser Kalkofen wurde 1856 erbaut! (Foto: Gisela Niggemann-Simon)

3. Einst ein industriell fast ganzjährig rauchender Ofen mit reichlich CO2-Ausstoß, heute dank der Bemühungen des Heimatvereins Maxen ein gerettetes Denkmal. (Foto: Gisela Niggemann-Simon)

 

Beitrag erstellt am 20.05.2020

 



Maxener Kirche: Jetzt mit frisch restauriertem Gemälde von Anton Dietrich.

Gemälde von Anton Dietrich, das seit 1916 in unserer Kirche hängt.

 

Der Titel des Gemäldes heißt: Herr erbarme dich! oder auch: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. - Das passt  auch in unsere Zeit.

 

Bitte beachten Sie:

Die eigentlich für den 19. April 2020 vorgesehene Veranstaltung zu Wiedereinweihung des Gemäldes mit dem Restaurator Herrn Sitte und den ehrenamtlichen Restauratoren des Rahmens Christof und Eunar Ehrlich und einem Vortrag  von Michael Simon wird, sobald es erlaubt ist, nachgeholt.

 

(Text: G. Niggemann-Simon)

Beitrag erstellt am 20.05.2020


Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Maxen ab 01.03.2020:

Thema: "Maxener Hausgeschichten"

Wilhelm Hühne vor seiner Drogerie in Maxen (Foto: Heimatarchiv Maxen)
Wilhelm Hühne vor seiner Drogerie in Maxen (Foto: Heimatarchiv Maxen)

 

Was wurde aus Spritzenhaus und Hühnes Drogerie?

 

Wenn das Heimatmuseum Maxen nach der Winterpause wieder öffnet, werden in einer neuen Sonderausstellung  "Maxener Hausgeschichten" präsentiert. 

Elke Bunk, die neue Arbeitsgruppenleiterin, ist in Maxen geboren und hat sich schon länger mit der Geschichte des Hauses ihres Großvaters im Maxener Tempel befasst. Karl May hieß er und war Schumacher. Aber wer wohnte vorher dort? Das konnte sie dank der akribischen Forschungsarbeit des Zwickauers Christof Kühnel herausfinden. Sein "Ortsfamilienbuch MAXEN 1760 - 1870" wurde dem Heimatarchiv im vergangenen Jahr übergeben und ist die wichtigste Quelle für die Sonderausstellung. Neben den Familien sind auch die Grundstücksverkäufe der Häuser teilweise bis ins 16. Jahrhundert dokumentiert und lassen viel Leid erahnen. Denn durch den Dreißigjährigen Krieg ergaben sich umfangreiche  Wüstungen und während der Schlacht bei Maxen 1759 kam es zu mehreren Bränden. 

 

Gemeinsam mit Helga Messerschmidt und Jutta Tronicke wurden erste Häuser für die Ausstellung  ausgewählt. Da geht es auch um das Spritzenhaus, wo nicht nur die Feuerlöschspritze untergebracht war, sondern noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Nachtwächter wohnten und in der DDR lange Zeit die Poststelle ihren Sitz hatte. Dieses Haus erfährt nach dem Abriss nun als Wohnhaus ein neues Kapitel.

Das Haus mit der Drogerie von Wilhelm Hühne ist allerdings aus dem Ortsbild verschwunden. Fotos und einige Objekte können aber einen Eindruck vermitteln, welche Bedeutung das Geschäft von 1905 bis zur Übergabe an den Konsum um 1955 für die Einwohner Maxens hatte. 

Solche Hausgeschichten können nur recherchiert, dokumentiert und erzählt werden, wenn frühere und heutige Besitzer oder Bewohner der Höfe und Häusern mitwirken. Die Museumsmitarbeiter bedanken sich bei ihnen sehr herzlich für die Unterstützung. Es ist ein spannendes, aber aufwändiges Projekt, das nicht abgeschlossen ist und auf Fortsetzung setzt.

 

Das Heimatmuseum Maxen öffnet ab 1. März wieder jeden Sonntag von 13 bis 16 Uhr. Die Einführung zur Sonderausstellung findet am 1. März, 14 Uhr statt. (Jutta Tronicke)

 

(Beitrag erstellt am 19.02.2020)


Heimatmuseum Maxen - Termine 2020

Das Heimatmuseum Maxen freut sich auch im Jahr 2020 wieder auf Ihren Besuch! Die geplanten Veranstaltungen und Termine finden Sie auf dem folgenden Plakat. Für eine Großansicht, bitte das Bild anklicken.

Heimatmuseum Maxen, Termine & Plakat 2020
Heimatmuseum Maxen, Termine & Plakat 2020

Ein Schumann-Medaillon für Schmorsdorf

(Foto: (c) Jutta Tronicke)
(Foto: (c) Jutta Tronicke)

Anlässlich des  200. Geburtstages von Clara Schumann erlebte Schmorsdorf im Rietzschel-Hof am 28. September eine bewegende Veranstaltung des Heimatvereins Maxen e.V. mit einer Lesung aus  heimlichen Liebesbriefen von Clara und Robert bis 1840 und Kompositionen des Paares von der "Träumerei" bis "Mein Stern". Das Konzert reihte sich ein in eine Vielzahl von Aktivitäten, die dort seit der Eröffnung des Lindenmuseums "Clara Schumann" stattfanden. Über das Schumann-Netzwerk in Bonn, das über die zahlreichen Wirkungsstätten von Clara und Robert Schumann,  Veranstaltungen und Publikationen informiert, erfuhr auch der schwedische Schumann-Liebhaber Lennart Wallin von Maxen und Schmorsdorf.  Er bedankte sich nach seinem Besuch begeistert für "das Bewegendste und Freundlichste",  was er seit langem erleben konnte. 

Zu den Gästen des Konzerts gehörte auch Anita Brückner vom Vorstand des Sächsischen Vocalensembles e.V.  Ihrer Idee und Konzeption ist der Schumann-Gedenkweg zu verdanken, der seit 2012 neun Orte in der Umgebung Dresdens verbindet, die auf biografische oder musikalische  Ereignisse der beiden Musiker hinweisen.   Die künstlerische Umsetzung der kleinen, individuell gestalteten Medaillons liegt in den Händen des Dresdner Malers, Grafikers und Architekten Einhart Grotegut. Sie erinnern bereits am Palais Großer Garten, Coselpalais, Hotel des Saxe, Schloss Pillnitz und am Wieck-Haus in Loschwitz ebenso wie im Park von Schloss Weesenstein, am Schloss Maxen, der Kirche zu Kreischa oder an der Hirschbachmühle an das Wirken von Clara und Robert in ihrer Dresdner Zeit. Das 10. und letzte Medaillon auf diesem Schumann-Gedenkweg soll nun im September 2020 in Schmorsdorf angebracht werden.

Für die Herstellung und Anbringung dieses letzten Medaillons in Schmorsdorf wird um wohlwollende Unterstützung gebeten. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.

 

Kontoinhaber: Sächsisches Vocalensemble e.V. 

IBAN: DE27 8505 0300 3120 0662 13

Verwendungszweck: Gedenkweg

 

Übersteigen die Spenden den erforderlichen Betrag für das Medaillon, werden nicht verbrauchte Mittel in die Herausgabe einer Publikation fließen, die das Gedenken an die Schumanns mit Wanderwegen zu den Orten ihres Wirkens verbindet.  

 

(Text und Foto:  Jutta Tronicke)